Wanderung zu den Gryden am 24. Juni 2026

Die Wetterprognosen meldeten grosse Hitze – und so starteten wir die Wanderung eine Stunde früher.
Die Gruppe war übersichtlich, wir waren zu sechst. Unterwegs wurden Blumen bestimmt, ein Mause-Baby gerettet, geplaudert und die Aussicht genossen.
Eine Tafel am Wegrand informierte uns über die Gryden, deren Name unklar ist woher er stammt. Am ehesten von Kreide, da das Gipsgestein weiss an der Oberfläche zu sehen ist, und vor rund 200 Millionen Jahren durch Verdunstung von mineralhaltigem Wasser entstand. Durch das Versickern im weichen Material bildeten sich nach und nach kleine und grössere Krater die «Stübleni» (Stuben) genannt werden.
Wir tauchten ein und wanderten inmitten einer faszinierenden Kraterlandschaft. In der Schutzhütte, auf halber Strecke, gabs Picknick und Schatten. Zurück ging es über die letzten «Stübleni», durch eine wunderschöne Wiesenlandschaft.
Innehalten, Bergpanorama geniessen, Gruppenfoto und zurück an den Ausgangspunkt Betelberg – mit Halt bei der Mittelstation – für ein kühles Bier in der Beiz.
Anna Siegenthaler

